Eichenprozessionsspinner breitet sich aus: Gesundheitsamt gibt Tipps zum Umgang mit der Raupe

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich durch das lang anhaltende milde Klima wieder aus. Er fühlt sich im Warmen wohl und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Eichen. „Auch im Hochtaunuskreis kommt die Raupe vereinzelt vor. Die sehr feinen Brennhaare der Raupe können bei Hautkontakt zu allergischen Reaktionen, wie Juckreiz, Pusteln und kleinen Quaddeln führen. Vereinzelnd können auch Atembeschwerden und Augenreizungen auftreten, wenn die Härchen eingeatmet werden“, informiert Dr. Birgit Lindenthal, ärztliche Leitung Gesundheitsdienste beim Hochtaunuskreis.

Verhaltenstipps vom Kreisgesundheitsamt zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner:

-Raupen und Nester sollten nicht berührt werden

-Sollte es zum direkten Kontakt kommen und dieser eine allergische Reaktionen mit Asthma und Atemnot auslösen, sollte der

Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden

-Bereiche mit Beschilderungen „Warnung vor dem  Eichenprozessionsspinner“ meiden

-Starker Juckreiz kann durch Kratzen die Gifthaare nur tiefer in

die Haut treiben

-Duschen und Haare waschen, kaltes Wasser lindert Juckreiz

-Bei Augenkontakt mit viel Wasser spülen

-Verschmutzte Kleidung schnell wechseln und bei mindestens 60°C waschen

 

Quelle: Hochtaunuskreis 18.06.2019

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