Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen an heißen Sommertagen

Die Initiative CO-macht-KO sowie die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes haben auf die erhöhte Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen an heißen Sommertagen aufmerksam gemacht.

Da die Abgase von Warmwasserthermen bei zu warmer Außenluft nicht heiß genug sind um ausreichend abzuziehen, kommt es an heißen Tagen vermehrt zu Kohlenmonoxidvergiftungen. Sie sollten auf jedenfall einen CO-Melder haben, um eine gefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration im Haus festzustellen.

Fünf Tipps die Sie beachten sollten:

  1. Fenster und Türen beim Betrieb der Gastherme öffnen!
  2. Unwohlsein ernst nehmen: In immer mehr Haushalten ist ein mobiles Klimagerät im Einsatz. Diese saugen Luft aus den Räumen, so dass Thermen zu wenig Verbrennungsluft bekommen und in Folge Kohlenmonoxid entsteht. Ähnlich ist es auch bei Dunstabzugshauben.
  3. Die Gastherme regelmäßig warten lassen!
  4. Schornstein überprüfen lassen: Wenn die Außentemperaturen zu hoch sind, sind die Abgase im Vergleich nicht heiß genug und ziehen daher nicht ab. Es bildet sich ein Abgasrückstau.
  5. Fenster- und Türdichtungen überprüfen lassen: Verschärft wird das Problem durch die immer besseren Dichtungssysteme.

 

Was ist bei einem Kohlenmonoxid-Notfall zu tun.

  1. Umgehend das Gebäude mit allen Personen verlassen.
  2. Wenn möglich, Fenster und Türen öffnen.
  3. Den Notruf 112 anrufen und den Rettungsdienst und die Feuerwehr rufen.
  4. Vor dem Haus auf die Rettungskräfte warten.

 

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht die Sie hier als PDF-Datei vfdb – Gefahr durch Hitze: Retter warnen vor Kohlenmonoxid bekommen.

Admin

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