Land Hessen stellt Rettungsgassen-Banner für Autobahnbrücken vor

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Auf der Rastanlage „Taunusblick“ an der A5 hat Innenminister Peter Beuth den nächsten Schritt der „Kampagne Rettungsgasse“ vorgestellt. Gemeinsam mit Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hessen Mobil präsentierte Beuth eines von 50 neun Meter langen Bannern, die künftig landesweit an Autobahnbrücken auf die lebensrettende Maßnahme hinweisen werden. Das Motto der landesweiten Aktion lautet: „Im Stau nicht vergessen: Rettungsgasse, damit schnelle Hilfe auch ankommt“.

„20.000 Menschen werden jährlich in Hessen bei Verkehrsunfällen verletzt. Mit der ‚Kampagne Rettungsgasse‘ will die Landesregierung den Autofahrerinnen und Autofahrern hessenweit in Erinnerung rufen, dass oftmals nur Minuten darüber entscheiden können, ob ein Mensch einen Unfall überlebt. Jeder kann seinen Beitrag leisten, damit unsere Einsatzkräfte ihren Job machen können“, so der Minister. Damit die Helferinnen und Helfer von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften schnell am Unfallort eintreffen können, seien sie auf die Unterstützung der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer angewiesen.

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Der Minister dankte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Sozialminister Stefan Grüttner für die Unterstützung der Kampagne. „Unsere Rettungsgassen-Banner sind nicht zu übersehen und senden die klare Botschaft: Seien Sie ein Vorbild, unterstützen Sie die Einsatzkräfte und leisten Sie einen Beitrag, damit schnelle Hilfe auch ankommen kann und Leben gerettet werden“, sagte Peter Beuth.

Die ersten 50 Banner werden in den kommenden zwei Wochen durch Hessen Mobil an diversen Unfallschwerpunkten der Autobahnen A3, A5 sowie A7 an Brücken installiert.

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Rund 130.000 Verkehrsunfälle passieren jährlich in Hessen. Unter Federführung des Hessischen Innenministeriums will die Landesregierung den Bürgerinnen und Bürgern die richtigen Verhaltensweisen für die verschiedenen Situationen im Straßenverkehr in Erinnerung rufen und sie für das wichtige Thema sensibilisieren. Das Hessische Innenministerium hatte hierzu eine Arbeitsgruppe eingerichtet, welche mit der Unterstützung des Verkehrs- und Sozialressorts sowie des Landesfeuerwehrverbandes Hessen e.V. und der Initiative „Rettungsgasse rettet Leben!“ von Deutscher Feuerwehr-Gewerkschaft -Landesgruppe Hessen- und Wiesbaden112.de Maßnahmen zur Aufklärung zum Thema Rettungsgasse erarbeitet haben. Ein Info-Flyer liegt zum Beispiel bei hessischen Zulassungsstellen, Fahrschulen sowie Polizei- und Brandschutzdienststellen aus.


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Quelle: Wiesbaden112.de

Redaktion: Maximilian See
Fotos: Maximilian See